Viadukt Nonnweiler
Der Nonnweiler-Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke bei Nonnweiler in der Nähe des Bahnhofs der Hochwaldbahn.
Zur Überbrückung des Tals der Prims, wurde im Zuge des Bahnbaus der Bahnstrecke Hermeskeil – Türkismühle in der Nähe des Bahnhofs Nonnweiler eine vierbogige Eisenbahnbrücke errichtet. Eröffnet wurde sie 1897 mit der Fertigstellung des Streckenabschnitts Nonnweiler – Türkismühle. Sie überspannt das Tal auf einer Länge von insgesamt 64 m, der Pfeilerachsabstand der Bogenöffnungen beträgt jeweils 16 m.
Im Dezember 1944 wurde die Talbrücke durch Bombentreffer erheblich beschädigt. Drei Bögen und ein Pfeiler wurden vollkommen zerstört, ein weiterer Pfeiler stark beschädigt. Im Januar 1945 wurde die Brücke zunächst behelfsmäßig für den Betrieb wiederhergerichtet in dem ein Pfeiler durch ein Holzjoch ersetzt und die Öffnungen durch 3 Behelfsbrücken überrückt wurden. Aus statischen Gründen musste der dritte Pfeiler betoniert und mit Streben aus Eisenbahnschienen befestigt werden. Die endgültige Instandsetzung des Bauwerks erfolgte in den Jahren 1947 bis 1951. Erst am 27. Juli 1951 konnte die fertiggestellte Brücke dem Betrieb wieder übergeben werden.



